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Techno-Jünger müssen nicht traurig sein. Denn obwohl die Loveparade in Berlin dieses Jahr wieder nicht stattfindet, gibt es noch andere passable Dance-Events. Ursprünglich kommt "Sensation White" aus den Niederlanden, doch am 16. Juli kann erstmals auch in Deutschland abgefeiert werden: Die Techno-Party findet in der Arena AufSchalke (ab dem 1. Juli "Veltins-Arena") statt, und, was unschwer am Namen zu erkennen ist, die Gäste müssen sich ganz in weiß kleiden. Eine aufwändige Licht- und Pyrotechnik, Tänzer und Akrobaten unterstützen das Line-Up aus deutschen und internationalen Größen elektronischer Musik: Sven Väth, Carl Cox, Armin van Buuren, Erick Morillo, Moguai, John Acquaviva, Monika Kruse, Tom Novy, Moonbootica und die Discoboys, um nur ein paar zu nennen, werden dort die Massen in Bewegung bringen.
carla blank - 7. Jun, 11:29
Funkstörung feiern ihr zehn-
jähriges Jubiläum und anstelle vieler Worte begehen sie das Jahrzehnt ihres Bestehens lieber standesgemäß musikalisch. Funkstörung presents "The Return To The Acid Planet" heißt die bewusstseinserweiterte Geburtstagstorte passend zum Plattencover, die in 12 Stücke geschnitten auf nostalgischem Doppelvinyl und als Zeichen der Zeit in Form von MP3 - Downloads.
Mit der Rückkehr zum Acid Planet reflektieren Funkstörung die eigenen Anfänge. 1995 veröffentlichen die von Funkstörung hoch verehrten Holländer Unit Moebius erste Tonträger der zwei Rosenheimer auf ihrem Label Bunker Records und vor allem auf der etwas kruderen Schwestermarke Acid Planet. Insgesamt 53 Tracks, verteilt auf 6 Minialben in 200er Auflagen, sind seinerzeit so entstanden. Funkstörung haben beim Aufräumen ihres Studios zig-mal überspielte Musikkassetten und das alte Vinyl mit den Tracks von damals wiederentdeckt und hörten spaßeshalber rein. Und weil Michael Fakesch und Chris de Luca unverbesserliche Spielkinder sind, wurden die Oldies inklusive Rauschen im Nu auf die Festplatte überspielt und kräftig tiefer gelegt.
Zwar klingen die Stücke für ihre Verhältnisse geradezu antik, gleichzeitig tragen sie jedoch mit irren Breaks, stapelweise Plug-Ins und mehrfach hochgezwirbelten Acid-Lines die unverwechselbaren Insignien eines modernen Funkstörung-Fabrikats in seiner ganzen Akribie. Deshalb muss man auch kein Kenner der Materie sein, um "The Return To The Acid Planet" genießen zu können. Im besten Sinne erlebt man einen extrem verspulten elektronischen Trip von Jux nach Dollerei. Denn weniger Attitüde, dafür mehr Smiley ist bei dieser Produktion die wahrscheinlich stringenteste Referenz auf der Acid-Achse in Richtung Vergangenheit. Das Album erscheint am 13. Juni
carla blank - 7. Jun, 11:21
Am 16. Juni werden Depeche Mode in Düsseldorf eine Pressekonferenz geben.
Dort sollen Einzelheiten zum Album sowie zur bevorstehenden Tour bekannt gegeben werden. Doch vorab verriet Dave Gahan schon dem Musikmagazin Q einige Details über das neue Abum:
So sei diesmal jeder voll bei der Sache gewesen sein, während sich beim Vorgänger - Album 'Exciter' alles ein wenig tot angefühlt habe. Alle würden an einem Strang ziehen. Zudem bewege sich das neue Werk zwischen 'Violater' und 'Songs Of Faith And Devotion'.
'Bei Depeche Mode gibt es immer dieses düstere Element. Gleichzeitig schwingt viel Hoffnung mit. Aus Verzweiflung und Leid entspringt auch Gutes', erklärt Gahan.
Den Umzug der Aufnahme - Sessions vom sonnigen Kalifornien nach New York kommentierte Dave folgendermaßen: 'Man kann nur eine gewisse Menge Sonne ertragen, wenn man über Schmerz und Leid singt.'
carla blank - 7. Jun, 11:18
Andreas Dorau hat am 23. Mai sein neues Album 'Ich bin der eine von uns beiden' auf Mute herausgebracht. Seit tagen ist die dazugehörige Single-Auskopplung 'Kein Liebeslied' samt Video auf dem Markt.
Nach seinem letzten großen Single-Erfolg 'Girls in Love' ließ sich Andreas Dorau ca. sieben Jahre Zeit, um sein neues Werk vorzubereiten.
'Kein Liebeslied' ist eine typische Andreas Dorau Single: eine geheimnisvolle Strophe, gepaart mit einem mitreißenden Refrain über ein nicht ganz alltägliches Thema und seiner unvergleichlichen Stimme. Die Lieder von Dorau kommen auch immer irgendwie von Herzen. So klingen sie auch: Einfach schön.
Keine Geringeren als DJ Koze, T. Raumschmiere und die Gebrüder Teichmann haben das Nicht-Liebeslied geremixt.
Auf der Homepage von Andreas Dorau (http://www.andreas-dorau.de) kann man den Koze Remix von 'Kein Liebeslied' kostenlos als MP3 runterladen sowie die anderen Versionen des Songs anhören.
Außerdem könnt ihr den Herrn Dorau auf folgenden Open Airs in diesem Sommer live erleben:
07.07.2005 Frankfurt - Uni Open Air
16.07.2005 Dessau - Melt! Festival
12.08.2005 Saalburg - Sonne Mond + Sterne
19.08.2005 Bittersweet Live Open - Burg Landskron
carla blank - 2. Jun, 14:01
Dijon, Kapitale im Herzen Burgunds, ist berühmt für lieblichen Lebkuchen, erfrischenden Kir und scharfen Senf. Jetzt kommt noch Vitalic dazu, der seine mit Pop und Rock angereicherte maschinengenerierte Techno-Version aus der Provinz in die Tanztempel dieser Welt trägt.
Man könnte schwören, dass eine geballte Ladung Gitarren durch das Debüt-Album «Ok Cowboy» des Elektro-Wizards fegt - und sieht sich getäuscht. Vitalics Erstling ist 100% Elektro. Durch und durch «Maschinenmann», war Vitalic schlicht von der Idee fasziniert, «klassische Instrumente - d.h. Gitarre und Schlagzeug - mit Maschinen zu imitieren. Das Ergebnis dürfte Raver und Rocker im Schulterschluss mit gewaltigen Testosteronschüben auf die Tanzfläche treiben.
Vitalic gehört mit Miss Kittin, The Hackers oder David Carretta nach den «French Touch»-Helden Daft Punk und Laurent Garnier zur zweiten Elektro-Generation in Frankreich, die die Pariser Szene vom Rand her aufmischt. Seit rund zehn Jahren dreht Pascal Arbaz aka Vitalic an den Knöpfen, der als kompromissloser und körperbezogener Dancefloor-Minimalist begonnen hat und sich damit den Namen «Attila des Techno» verdiente. Heute aber verpasst er seinen Songs mehr und mehr eine ordentliche Melodie-Infusion, so dass er es sich sogar vorstellen könne, Konzerte in bestuhlten Hallen zu geben. Doch so weit ist es noch nicht. Mit seiner 2002 erschienen «Pony EP» machte Vitalic nachhaltig auf sich aufmerksam. Heute klopfen Daft Punk und die isländische Exzentrikerin Björk für Remixe an seine Tür.
Leicht und luftig, gar ein wenig folkloristisch-barock anmutend eröffnet Vitalic «OK Cowboy» ganz harmlos mit dem dahinflirrenden «Polkamatic», das nicht zufällig an den Kult-Soundtrack von «Clockwork Orange» erinnert, den Tanzreigen. Vitalic ist ein bekennender Fan von Walter/Wendy Carlos und hat sich vehement von dessen «Moog Music» inspirieren lassen.
Warum man Vitalics Generierungen aber auch Metal-Disco nennt, wird in Folge schnell deutlich. Mit den stampfenden «Pony Part 1», «My Friend Dario oder «La Rock 01» lässt Vitalic haltlos alle Zurückhaltung fahren. Macht deutlich, dass seine Musik vornehmlich zur Bewegung gedacht ist.
Aber: Immer wieder nimmt er auch mal den Gang raus, um für Beruhigung zu sorgen. So erinnert «The Past» gar an den Elektronik-Pionier Giorgio Moroder, dessen «epische Seite» Vitalic anspricht, worunter er Tanzmusik versteht, die «gleichzeitig auch ultra-melodisch» ist . Und so lautet denn auch Vitalics Kredo: «Techno, Disco, Moroder».
Quelle: Launch
Jamiroquai sind zurück: Mit 'Dynamite' veröffentlichen die Briten am 20. Juni 2005 ihr mittlerweile sechstes Album. Wir liefern euch das aktuelle Video - nach vier Jahren Pause!
Es ist der erste Longplayer nach vier Jahren Pause! Das letzte Album 'A Funk Odyssey' war 2001 erschienen und hatte sämtliche Charts gestürmt.
Die erste Single-Auskopplung nun trägt den Titel 'Feels Just Like It Should' und kommt am 6. Juni mit einem Remix von Timo Maas auf den Markt. Das Video dazu ist der Hammer! Niemand geringerer als Grammy- und MTV-Awards-Preisträger Joseph Kahn zeichnet verantwortlich für das Video, er hat u.a. auch schon für Black Eyed Peas, D12, Destiny's Child, Korn, Eminem etc. gearbeitet. Somit könnt ihr euch auf einen wirklich ästhetischen Augenschmaus freuen.
carla blank - 29. Mai, 10:51
Jean Michel Jarre überraschte Besucher im Hamburger Planetarium
Der französische Musiker Jean Michel Jarre hat am Mittwochabend mit einem Besuch im Hamburger Planetarium seine Fans überrascht. Der Pionier der elektronischen Musik, der seit fast 30 Jahren für gigantischen technischen Aufwand und enorme Besucherzahlen bei seinen Konzerten bekannt ist, sah sich die Multimedia-Show an, die das Planetarium zu seiner Musik produziert hat und seit mehreren Monaten zeigt.
«Hallo, es freut mich, hier zu sein», grüßte der 56-Jährige zunächst knapp und suchte sich unter dem Applaus der Besucher einen Platz im Publikum. Der Altstar, der bereits Mitte der 70er Jahre erfolgreich mit Synthesizern und früh auch mit Computern experimentierte, hatte einen Live-Mitschnitt seines letzten großen Auftritts nach Hamburg mitgebracht, der in Teilen nach der Show vorgeführt wurde.
Jarre hatte Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Chinesischen Staatsorchester, dem Sinfonie-Orchester Peking und dessen Chor in der Verbotenen Stadt gespielt. Hier setzte er rund 60 Tonnen technischer Ausrüstung ein, darunter 600 Scheinwerfer. Etwa 20 Kilometer Kabel wurden verlegt. Die Aufzeichnung dieses Konzertes erscheint in zwei Wochen unter dem Titel «Jarre in China» auf CD und DVD.
«Ich hatte eine Bedingung für diesen Auftritt», sagte der sonst eher scheue Musiker, der mehr als eine halbe Stunde Fragen beantwortete. «Ich habe vorher mit Studenten und Intellektuellen gesprochen, um ihre Meinung zu hören.» Die meisten hätten den Plan begrüßt, darum habe er die Einladung seiner Regierung angenommen, zur Eröffnung des «Französischen Jahres» in China zu spielen.
Das Konzert in Peking war das bisher letzte Klang- und Lichtspektakel, die das Markenzeichen des Franzosen sind. Schon 1979 hatte ihm die Live-Inszenierung seines Frühwerks «Oxygene» in Paris mit weltweit mehr als 100 Millionen Zuschauern seinen ersten Rekord im «Guinness-Buch» eingetragen. Bei einem weiteren Konzert in Houston 1986 versammelte er rund 1,3 Millionen Besucher.
«Auf die Rekorde bin ich nicht scharf», stellte Jarre in Hamburg klar. Hier überraschte der auf perfekten Klang und neueste Technik versessene Musiker auch mit dem Statement, er schwöre auf Vinyl-Schallplatten. «Jeder glaubt, dass es nicht gut klingt, wenn man sich eine Schallplatte anhört, dabei ist es die größte Wohltat, die man sich vorstellen kann», sagte der Franzose.
Seine ausgefallenen Spielstätten wie die Pyramiden von Gizeh 1999 oder die Akropolis in Athen 2001 sowie seinen notorisch exzessiven Einsatz an Ton- und Lichttechnik begründete Jarre mit dem Mangel an Instrumenten: «Synthesizer und Computer sind ja nicht besonders sexy», sagte er. Darum habe er eben auf andere Weise versucht, seine Shows attraktiv zu machen.
Hacienda haben ein abwechslungsreiches, neues Album gemacht. Prominente Unterstützung haben sie zum Beispiel von Top Model Eva Padberg bekommen.
Die deutsche Ausnahmeband Hacienda hat nach vier Alben, 100 Compilation Features und über 400 Live Gigs in den letzten fünf Jahren ihre Spielfreude neu entdeckt und ein neues Album produziert namens 'Skip And His Elephant'.
Nachdem Jürgen Kadel und Marcus Finger mit ihren beiden letzten Alben 'Third Door Left' (2000) und 'This Very Moment' (2003) trotz klar erkennbarer Einflüsse von Kraftwerk und Depeche Mode in die Lounge & Latin Ecke gedrängt wurden, stürzen sie sich auf ihrem fünften Album mit großem Spaß und neuer Energie in die Welt der elektronischen Clubmusik und bleiben dennoch ihren Wurzeln treu.
Sie werfen dabei sämtliche Restriktionen über den Haufen: sie frickeln, lassen Speech Synthesizer singen und haben einige prominente Unterstützung bekommen. So haben Top Model Eva Padberg, MC Ronin und Caitlin Devlin (Elektrochemie LK) an einigen Songs kräftig mitgetüftelt, so dass das neue Album höchst abwechslungsreich ist: man findet alles von Disco, über House bis Elektro und Breakbeat.
Marcus Finger erläutert: 'Momentan sind wir wieder am elektronischen Pol angekommen, an dem es ruhig auch mal ein wenig schräger zugehen darf.'
Das Album erscheint heute auf Ministry Of Sound.
carla blank - 24. Mai, 11:12
Zum 10-jährigen Band-Jubiläum bringen Faithless ein Greatest Hits Album auf den Markt. Wer kennt nicht 'God Is A DJ' oder 'Insomnia'? Wahre Rave-Klassiker, die noch heute so manches Raver-Herz höher schlagen lassen! Da ist es nur natürlich, dass pünktlich zum Zehnjährigen die Dance-Formation Faithless am 17. Mai ein Greatest-Hits-Album mit dem Titel 'Forever Faithless' rausgebracht hat, das sowohl im Audio-CD- als auch DVD-Format erschienen ist.
Auf dem Longplayer der Band, die in der vergangenen Dekade sieben Top-Ten-Singles und drei Top-Ten- Alben in England landen konnte, finden sich natürlich alle großen Hits wie z.B.: 'God Is A DJ', 'Salva Mea' und 'We Come 1'.
'Forever Faithless' enthält Songs aus den vier bisher erschienenen Faithless- Alben 'Reverence' (1996), 'Sunday 8 PM' (1998), 'Outrospective'(2001) und 'No Roots' (2004).
Darüber hinaus gibt es auf dem Album mit 'Why Go?' eine neue Single, die in Zusammenarbeit mit dem UK-HipHop-Shootingstar Estelle entstand. Der Song ist eine Neuaufnahme des gleichnamigen 1999er-Faithless-Hits, der seinerzeit zusammen mit Boy George (Culture Club) aufgenommen worden war.
carla blank - 24. Mai, 10:59
Das lange Warten hat nun endlich ein Ende. Letzte Woche brachte Jamie Lidell nach mehrjähriger Pause seine neue Single 'When I Come Back Around' raus. Das dazugehörige Album 'Multiply' wird am 13. Juni erscheinen.
Jamie Lidell ist ein unvergleichlicher Live - Performer. Mit seinen größtenteils improvisierten Shows hat er sich auf der ganzen Welt Tausende von Fans erspielt, von Belfast bis nach Tokyo. Mitunter wird er als im 21. Jahrhundert lebende Reinkarnation von Little Richard bezeichnet mit einer in Honig gebratenen Soul - Stimme wie Sly Stone oder Prince und einem Beatbox Talent, welches selbst Muhammad Ali erschüttern ließe.
In seinen außergewöhnlichen und extravaganten Live Shows mischt er wild die Genres, ganz wie es ihm gerade in den Kram passt: Er zappt sozusagen hin und her, beispielsweise zwischen funkelnd glitzerndem Funk auf der einen und düsterer, absolut abstrakter Elektronika-Avantgarde auf der anderen Seite. Eine unglaubliche Leidenschaft steckt in seinen Shows, die jeden Besucher fasziniert und immer auf's Neue überrascht.
Seine Tracks baut er fast ausschließlich mit seiner Stimme auf, er samplet, loopt, zerhackt und mischt seine Stimme immer wieder neu, er wechselt mitten im Stück mühelos von seinem psychisch wie physisch scheinbar in Trance entrücktem Beatbox Zustand zurück zu hellwachem, souligem Funk! Diese beschwingende und anarchistische Hemmungslosigkeit und Unbekümmertheit, die während seiner Live-Perfomances aus rein spontaner Kreativität erwächst, ist es, die seine Fans an ihm schätzen und lieben.
Jamie Lidell macht nicht erst seit gestern Musik. Er hat sowohl manchen die Anfangs-Techno-Zeiten überlebenden Raver mit seinen harten Technotracks in andere Zustände versetzt, als auch später gemeinsam mit Cristian Vogel Super_Collider gegründet und damit Geschichte geschrieben. Mit ihm zusammen betreibt er auch das Internet-Forum 'no-future.com'. Auch in Matthew Herbert's Big Band war er mit dabei, welche auch schon Björk supported hat.
Mit 'Multiply' ist Jamie nun endlich zu sich selbst gekommen als Sänger, Songwriter und Producer. Herausgekommen ist ein ungemein frisches wie verdrehtes R'n'B Album, das schon jetzt ein Klassiker sein könnte. Man fühlt sich an Interpreten wie Marvin Gaye, Otis Redding, Al Green oder den frühen Michael Jackson erinnert.
carla blank - 21. Mai, 13:05