Musiktherapie
Musiktherapie ist wichtiges Instrument der Frühförderung
Musikunterricht sollte nach Ansicht des Wittener Forschers Peter Hoffmann bei der Förderung von in ihrer Entwicklung zurückgebliebenen oder behinderten Kindern verstärkt eingesetzt werden. Gerade bei Mädchen und Jungen bis zu sechs Jahren hätten sich musiktherapeutische Angebote als wichtiges Medium in der Frühförderung erwiesen, sagte Hoffmann der Nachrichtenagentur ddp in Witten. Schon Kinder ab einem Jahr könnten deshalb in Einzel- oder Gruppenunterricht betreut werden.
Musik spreche fast alle an und ermögliche auch solchen Menschen die Kommunikation, für die eine sprachliche Verständigung ansonsten problematisch ist. Durch den Musikunterricht könnten die betroffenen Kinder lernen, sich stimmlich besser zu äußern. Zudem werde ihre soziale Beziehungsfähigkeit gestärkt. Das sei zum Beispiel für autistische Kinder eine wichtige Erfahrung, betonte Hoffmann, der an der Privat-Universität Witten/Herdecke forscht.
Behinderte oder in ihrer Entwicklung zurückgebliebene Kinder könnten so besser gefördert werden, die Musiktherapie sei eine wichtige Ergänzung zu den heilspädagogischen Angeboten. «Die Kinder erleben die Musik nicht als ein defizitäres Erlebnis, sondern als etwas Positives», erklärte Hoffmann.
Die jungen Musiker würden erkennen, dass sie selbst etwas leisten können und fassten so mehr Vertrauen in ihre eigene Leistung. Auch die motorischen Fähigkeiten der Kinder würden durch das Musizieren deutlich verbessert, betonte der Wissenschaftler. Zudem eigne sich der Musikunterricht perfekt zur Improvisation - und das komme dem Bedürfnis der Kinder entgegen
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Musikunterricht sollte nach Ansicht des Wittener Forschers Peter Hoffmann bei der Förderung von in ihrer Entwicklung zurückgebliebenen oder behinderten Kindern verstärkt eingesetzt werden. Gerade bei Mädchen und Jungen bis zu sechs Jahren hätten sich musiktherapeutische Angebote als wichtiges Medium in der Frühförderung erwiesen, sagte Hoffmann der Nachrichtenagentur ddp in Witten. Schon Kinder ab einem Jahr könnten deshalb in Einzel- oder Gruppenunterricht betreut werden.
Musik spreche fast alle an und ermögliche auch solchen Menschen die Kommunikation, für die eine sprachliche Verständigung ansonsten problematisch ist. Durch den Musikunterricht könnten die betroffenen Kinder lernen, sich stimmlich besser zu äußern. Zudem werde ihre soziale Beziehungsfähigkeit gestärkt. Das sei zum Beispiel für autistische Kinder eine wichtige Erfahrung, betonte Hoffmann, der an der Privat-Universität Witten/Herdecke forscht.
Behinderte oder in ihrer Entwicklung zurückgebliebene Kinder könnten so besser gefördert werden, die Musiktherapie sei eine wichtige Ergänzung zu den heilspädagogischen Angeboten. «Die Kinder erleben die Musik nicht als ein defizitäres Erlebnis, sondern als etwas Positives», erklärte Hoffmann.
Die jungen Musiker würden erkennen, dass sie selbst etwas leisten können und fassten so mehr Vertrauen in ihre eigene Leistung. Auch die motorischen Fähigkeiten der Kinder würden durch das Musizieren deutlich verbessert, betonte der Wissenschaftler. Zudem eigne sich der Musikunterricht perfekt zur Improvisation - und das komme dem Bedürfnis der Kinder entgegen
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Philippe La PlastiQue - 5. Mär, 12:07