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    <title>we have food for your mind (Rubrik:Scene Review &amp; Talk)</title>
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    <dc:publisher>carla blank</dc:publisher>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-12-02T14:34:48Z</dc:date>
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    <title>we have food for your mind</title>
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  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/1222018/">
    <title>Der andere Kalkbrenner</title> 
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.kalkbrenner.net&quot;&gt;http://www.kalkbrenner.net&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-02T14:33:07Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/981045/">
    <title>Die Rente ist sicher... und die Party?</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/981045/</link>
    <description>Aufmerksame Clubg&amp;auml;nger wissen, dass die Feierei mit 30 nicht aufh&amp;ouml;ren muss. Nicht einmal mit 40. Partyg&amp;auml;nger &amp;uuml;ber 50 sind noch die absolute Ausnahme, aber auch das k&amp;ouml;nnte sich &amp;auml;ndern. Nicht? Doch! Schlie&amp;szlig;lich h&amp;auml;tte vor nicht allzu langer Zeit auch ein 40-J&amp;auml;hriger am Tresen eines Clubs irritierte Blicke auf sich gezogen. Heute ist das in manchen Locations Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 muss aber wirklich Schluss sein. M&amp;ouml;chte man meinen. Der Tenor unter denjenigen, die die Verrentung in etwa 20 oder 30 Jahren erwarten, ist nach unseren Recherchen aber vielschichtig. Manch einer steht nur noch am bewussten Clubtresen, weil er auf der Suche nach dem Partner f&amp;uuml;rs Leben ist, um im Erfolgsfall auf die Stra&amp;szlig;e &amp;#8222;Partner/Kind/Auto/Haus&amp;#8220; abzubiegen. Aber auch ein trotziges &amp;#8222;Ich will niemals aufh&amp;ouml;ren!&amp;#8220; ist zu vernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild f&amp;uuml;r die Jugend: Feiern bis zum Umfallen. Mehrere Party-Oldies rotten sich im Clubgarten zusammen und der Sp&amp;auml;tsommerabend an, aber nicht in einem Sonntag im August, wird zur Kulisse einer Strategie-Sitzung. &amp;#8222;Dr&amp;ouml;hnende Beats&amp;#8220; und &amp;#8222;wummernde B&amp;auml;sse&amp;#8220; k&amp;ouml;nnen nicht mehr zum Tanzen mit den anderen &amp;#8222;zuckenden K&amp;ouml;rpern&amp;#8220; locken, denn einer wirft den Plan eines &amp;#8222;Raver-Altersheims&amp;#8220; in die Runde. Jetzt brennt&amp;#8217;s! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal der eigenen Gro&amp;szlig;eltern wird mehrfach zitiert und bedauert, dass diesen ohne Beachtung ihrer Hobbies, ihrer Vorlieben, ihrer Freundschaften bei Pflegebed&amp;uuml;rftigkeit nur ein Ziel bleibt: Das Altersheim um die Ecke, bei ordentlichen Sparkonto vielleicht noch die VIP-Version davon, eine &amp;#8222;Seniorenresidenz&amp;#8220;. Aber kann man da feiern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horrorvision des nachmitt&amp;auml;glichen Tanztees (musikalische Begleitung: das Duo &amp;#8222;Abendfreude&amp;#8220; mit Wersi-Orgel und Quetschkommode) gibt den Beteiligten Kraft und Motivation, konkrete Pl&amp;auml;ne f&amp;uuml;r eine Alternativl&amp;ouml;sung aufzustellen: Ein Party-Heim soll es sein, eigenfinanziert, am Rande von Berlin im Gr&amp;uuml;nen. Im Keller eine fette Anlage. Im Garten auch. Keine Nachbarn, die st&amp;ouml;ren. Ein paar fest angestellte Pflegerinnen, die den zittrigen Alten das Drehen der Joints abnehmen (was zu diesem Zeitpunkt legal sein wird). Je nach Pflegestufe legt der DJ im Stehen auf oder wird im Rolli an die Turntables geschoben. Feiern bis zum Umfallen eben. Einfach nur cool. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne hat sich inzwischen verabschiedet, am Himmel funkeln die ersten Sterne und der Fernsehturm. Die &amp;#8222;wummernden Beats&amp;#8220; und &amp;#8222;dr&amp;ouml;hnenden B&amp;auml;sse&amp;#8220; werden immer lauter &amp;#8211; das weckt die Party-Oldies aus ihrer Tr&amp;auml;umerei. Gemeinsam holen sie sich ein Bier und machen sich an die &amp;#8222;zuckenden K&amp;ouml;rper&amp;#8220; ran. Die Besprechung ist beendet mit dem einstimmigen Beschluss, ab Montag in die Riester-Rente einzusteigen, so wie es die Bundesregierung empfiehlt. Schlie&amp;szlig;lich h&amp;auml;ngt vorm Club ein riesiges Aufkl&amp;auml;rungsplakat mit faltigen DJ-H&amp;auml;nden und der &amp;Uuml;berschrift: &amp;#8222;Man wird schneller &amp;auml;lter als man denkt.&amp;#8220; Man wei&amp;szlig; ja jetzt wof&amp;uuml;r. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Old Raver. Und sie feiern weiter... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partyg&amp;auml;nger &amp;uuml;ber 30 waren fr&amp;uuml;her die Ausnahme. Sie geh&amp;ouml;ren heute zum Cluballtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den 60er Jahren auf ein Rolling Stones-Konzert ging, war jung und im Herzen Revoluzzer. Die Stones spielen immer noch und die Fans von damals st&amp;uuml;rmen auch heute unverdrossen die Arenen und Hallen. Sie sind inzwischen 50 oder 60, wie ihre Idole. Sie k&amp;ouml;nnen sich sogar die Eintrittspreise leisten. Sie sind Lehrer oder Anw&amp;auml;lte. Revolution ist das nicht mehr. Es ist normal. Normal geworden. Als in den 80er und 90er Jahren Techno aufkam, galt Techno als neue Jugendkultur. Die Spa&amp;szlig;generation, hie&amp;szlig; es da, macht sich breit. Inzwischen schreiben die meisten Mainstream-Bl&amp;auml;tter nicht mehr &amp;uuml;ber Techno und wenn, dann nur, um die Formel &amp;#8222;Techno ist tot&amp;#8220; mit Schadenfreude zu wiederholen. Ihnen entgeht, dass sich in der Clubszene der gleiche Prozess abspielt, wie unter ihresgleichen, der Generation Rock&amp;#8217;n&amp;#8217;Roll: Techno wird immer &amp;auml;lter, die Technoiden aber auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clubg&amp;auml;nger &amp;uuml;ber 30, teils &amp;uuml;ber 40 h&amp;auml;tten vor nicht allzu langer Zeit noch als Paradiesv&amp;ouml;gel gegolten oder als Gest&amp;ouml;rte. Sie geh&amp;ouml;ren heute zum Stammpublikum in den Clubs. Sie sind diejenigen, die vor 10 Jahren einen 35-j&amp;auml;hrigen Clubg&amp;auml;nger f&amp;uuml;r einen Dealer oder Zivi, einen geilen Bock auf der Suche nach Frischfleisch oder f&amp;uuml;r den Clubbesitzer gehalten h&amp;auml;tten. Aber jedenfalls nicht f&amp;uuml;r &amp;#8222;normal&amp;#8220;. Was denkt die &amp;#8222;Generation Next&amp;#8220; heute von ihnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Entweder passt einer rein oder nicht.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cordi und Kati sind um die 20 und seit ein paar J&amp;auml;hrchen in den Berliner Clubs unterwegs. &amp;Uuml;ber &amp;auml;ltere Partyg&amp;auml;ste haben sie sich bisher kaum Gedanken gemacht, bis wir sie darauf ansprachen. &amp;#8222;Entweder passt einer rein oder nicht!&amp;#8220;, ist ihr Statement. &amp;#8222;Man sieht das doch, wenn einer nicht dazu geh&amp;ouml;rt und nur zum Baggern rumsteht.&amp;#8220; Ein wirkliches Problem haben aber beide nicht mit &amp;Auml;lteren. &amp;#8222;Im Kuhdorf vielleicht, da gibt es solche Typen, in normalen Discos.&amp;#8220; In den Techno- und Houseclubs dagegen fallen den beiden nur Einzelerscheinungen auf: Ein langhaariger mit Pferdeschwanz, der &amp;#8222;ziemlich eklig&amp;#8220; ist, zum Beispiel. Aber generell: Kein Problem mit Altravern. &amp;#8222;Warum, wenn sie dazu geh&amp;ouml;ren?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Die J&amp;uuml;ngeren sind eher praktisch angezogen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sven ist 24 und gerade von seiner dritten Streetparade aus Z&amp;uuml;rich zur&amp;uuml;ck gekommen. Er ist voll des Lobes &amp;uuml;ber &amp;#8222;Altraver&amp;#8220;: Gerade die sind es gewesen, sagt er, &amp;#8222;die bei der Kost&amp;uuml;mwahl die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Kreativit&amp;auml;t gezeigt haben.&amp;#8220; P&amp;auml;rchen in S/M-Outfit und aufw&amp;auml;ndige Verkleidungen hat Sven bei den &amp;Auml;lteren gesehen. In seinem Alter waren die Besucher &amp;#8222;eher praktisch&amp;#8220; angezogen: T-Shirt, Jeans, Sneakers. Fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Technoiden der ersten Stunde tats&amp;auml;chlich so gut integriert? Nat&amp;uuml;rlich sind viele nicht mehr nachts unterwegs. F&amp;uuml;r viele war Techno eine Phase, ein Lifestyle auf Zeit. Jetzt z&amp;auml;hlen andere Dinge. Die Karriere vielleicht, die Familie. Aber un&amp;uuml;bersehbar ist: Viele sind auch heute noch unterwegs. Viel mehr als noch vor ein paar Jahren. Und teilweise mit einer Feiererfahrung von 20 Jahren. Das ist soviel, wie manch anderer auf der Tanzfl&amp;auml;che an Lebensjahren zusammenbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Feiern geh&amp;ouml;rt zum Lebensstil.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrick hat seinen 40. Geburtstag noch nicht direkt vor sich, aber in Sichtweite. Auch ihm ist aufgefallen, dass das Publikum im Schnitt &amp;auml;lter wird &amp;#8211; mit ihm. So sehr, dass dieses Ph&amp;auml;nomen zum Gespr&amp;auml;chsthema wurde. &amp;#8222;Wir haben schon h&amp;auml;ufig unter gleichaltrigen Freunden dar&amp;uuml;ber gesprochen: Feiern geh&amp;ouml;rt f&amp;uuml;r uns mit zum Lebensstil. Ich glaube nicht, dass man sich das verbieten lassen sollte, nur weil die Gesellschaft sagt: Jetzt bist du 30 oder 35, du darfst das nicht mehr.&amp;#8220; Dennoch macht sich Patrick Gedanken dar&amp;uuml;ber. Vielleicht, weil es in seinen j&amp;uuml;ngeren Jahren so un&amp;uuml;blich war mit &amp;Auml;lteren konfrontiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er mit allen anderen Altersklassen im gleichen Club steht und die gleiche Musik h&amp;ouml;rt: Etwas ist doch anders. &amp;#8222;Man geht bewusster weg, auch nicht mehr jedes Wochenende. Nicht mehr diesen Marathon, von Freitag bis Montag ohne Pause und das jedes Wochenende. Das machen von den &amp;Auml;lteren eigentlich nur Leute, die die Kurve nicht gekriegt haben. Aber mal richtig Gas geben, das ist schon ok.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Ich will&amp;#8217;s nicht mehr erzwingen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da klingt Zufriedenheit durch. Zufriedenheit, die Kurve gekriegt zu haben und zu sehen: Es ist nicht etwa so, dass man nur ein paar Jahre feiern kann, ohne sich kaputt zu machen. Und doch mischt sich etwas Wehmut unter die Zufriedenheit: &amp;#8222;Ich will&amp;#8217;s nicht mehr erzwingen. Ich bin eher bereit zu sagen: Wenn&amp;#8217;s jetzt nicht der Tag, der Augenblick ist, dann halt nicht. Dieses aufgeregt sein vorm Weggehen, das fehlt mir schon ein bisschen. Es kommt in Phasen noch mal wieder, aber nicht zu oft und nicht allzu pr&amp;auml;gnant &amp;#8211; leider.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag abends um acht nerv&amp;ouml;s vor dem Spiegel stehen, zehn Mal den Plan zu verwerfen, was man anzieht, zwischendurch ein Dutzend Anrufe in Sachen Nachtplanung. Das totale Kribbeln vor dem Wochenende ist weg, es scheint den J&amp;uuml;ngeren vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Das geht aber nur in Berlin.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Svenja (39) genie&amp;szlig;t das. &amp;#8222;Im Sommer gehe ich gar nicht mehr nachts um die H&amp;auml;user. Ich starte Sonntag nach dem Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, mit meinen Freundinnen.&amp;#8220; Damit fehlt ihr keine Nacht und am Montag sitzt sie fit am Schreibtisch in ihrer Sparkasse in Mitte. Ist das Feierstyle in der Tradition des Fr&amp;uuml;hschoppens nach dem Gottesdienst? Eine Afterhour ohne ein Davor. Svenja lacht: &amp;#8222;Du solltest mich mal sonntags gegen Abend sehen, das ist echt Alarm!&amp;#8220; Das, schiebt sie noch hinterher, &amp;#8222;geht aber nur in Berlin. Ich komme eigentlich aus Bielefeld und da w&amp;uuml;rden sich die Leute nur das Maul zerrei&amp;szlig;en.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gefragt und gefragt und gefragt: Elektronische Musik, laut. Neue Bekanntschaften, mit Individualisten. Das sind die zwei Dinge, die Partyg&amp;auml;nger &amp;uuml;ber 30 und 40 weiter in die Clubs ziehen. Darauf kommt es allen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Pl&amp;ouml;tzlich Oper, nur weil ich &amp;auml;lter bin?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Musik ist ein integraler Bestandteil meines Lebens,&amp;#8220; sagt Patrick. &amp;#8222;Tanzen macht Spa&amp;szlig;. Leute kennen lernen macht Spa&amp;szlig;. Und vor allem: Welche Alternativen dazu tun sich auf? Pl&amp;ouml;tzlich Oper, nur weil ich &amp;auml;lter bin? Und wenn schon, man kann ja beides machen: Oper und Feiern.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#8222;Generation Techno&amp;#8220; scheint nicht zu existieren. Daf&amp;uuml;r sind schon zu viele Generationen in die Clubs gekommen &amp;#8211; und geblieben. Die st&amp;ouml;rt es wenig, wenn andere schreiben, Techno sei tot. &amp;#8222;Wer von denen war &amp;uuml;berhaupt schon mal in einem Club?&amp;#8220;, fragt Svenja. Wohl die wenigsten. Und vielleicht ist das ja auch gut so.</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-16T08:43:35Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/882336/">
    <title>Chicago House Unity Day</title> 
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    <description>Am 10. August wird es ihn erstmalig geben: Den offiziellen House Day in Chicago!&lt;br /&gt;
Chicagos B&amp;uuml;rgermeister adelt die House-Musik. Zum 21. Geburtstag eben dieser hat der B&amp;uuml;rgermeister von Chicago Richard M. Daley den 10. August 2005 offiziell zum &apos;House Unity Day&apos; ausgerufen! Ehre wem Ehre geb&amp;uuml;hrt, sagen wir da!</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-06T15:29:33Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/860049/">
    <title>Street- schluckt Loveparade?</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/860049/</link>
    <description>Die Schweizer sollen&apos;s richten. Die Z&amp;uuml;rcher Street Parade soll die Ausrichtung der Berliner Loveparade 2006 organisieren.&lt;br /&gt;
In den letzten zwei Jahren musste die Loveparade ausfallen, weil es immer wieder Unstimmigkeiten, Zwist oder Querelen zwischen der Loveparade GmbH, der Stadt Berlin und potentiellen Sponsoren gab. Damit dasselbe im n&amp;auml;chsten Jahr nicht wieder passiert, sollen nun die Schweizer Street-Parade Macher die Leitung &amp;uuml;bernehmen. Angeblich liegt eine Anfrage aus Berlin bei den Z&amp;uuml;rcher Machern vor. Diese hatten mit den dortigen Beh&amp;ouml;rden nie Probleme, auch die Organisation war stets sehr professionell. Eine Chance also f&amp;uuml;r das ehemalige Mega-Event? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik Kaiser vom Street Parade-Verein erkl&amp;auml;rt den Erfolg der Schweizer Parade folgenderma&amp;szlig;en: &apos;Wir setzen auf Transparenz. &amp;Uuml;ber alle Entscheidungen wird auf der Mitgliederversammlung abgestimmt.&apos;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob aber tats&amp;auml;chlich die Street-Parade Verantwortlichen die n&amp;auml;chste Loveparade in Berlin ausrichten werden, ist noch offen.</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-26T07:55:37Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/860042/">
    <title>Berlin Sounds: Club-Guide</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/860042/</link>
    <description>Via Audio-Guide &apos;Berlin Sounds&apos; mit der Stimme Anja Schneiders auf Entdeckungstour durch Berlins Clubkultur.&lt;br /&gt;
Anja Schneider ist Moderatorin auf Radio Fritz, DJ und seit neustem auch Labelmacherin und hat einem neuen ambitionierten Projekt ihr Stimme geliehen. Wer den neuen Audio-Guide &apos;Berlin Sounds&apos; erwirbt, kann mit Anja Schneider auf Entdeckungsreise gehen. Eine Reise durch das elektronische Berlin, auch in vergangene Zeiten, dabei werden Anekdoten, Geschichten erz&amp;auml;hlt und Informationen gegeben. Manch einer wird sich an tolle, fr&amp;uuml;here N&amp;auml;chte in verranzten Clubs zur&amp;uuml;ck erinnert f&amp;uuml;hlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Wir zeigen keine klassischen Sehensw&amp;uuml;rdigkeiten. Das Ganze ist eine Tour, die ein junges Publikum ansprechen soll. Es geht um den Klang der Stadt, um Musik und die Leute dahinter&apos;, erkl&amp;auml;rt Anja Schneider, die gemeinsam mit einem dreik&amp;ouml;pfigen Autorenteam verantwortlich f&amp;uuml;r den Rundgang durch wichtige Orte der Berliner Subkultur zeichnet.</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-26T07:52:46Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/813374/">
    <title>Live 8 mit Dr. Motte?</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/813374/</link>
    <description>Laut &apos;Techno.de&apos; ist auch Dr. Motte eingeladen.&lt;br /&gt;
Nun soll auch noch Dr. Motte im Rahmen von Live 8 zur Benefiz-Aktion am kommenden Mittwoch eingeladen worden sein, das berichtet zumindest das Internet-Forum Techno.de. Demnach habe Bob Geldoff auch Motto eingeladen, daran teilzunehmen. Ob dieser tats&amp;auml;chlich mitmachen wird, ist noch unklar.</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-04T08:17:06Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/813369/">
    <title>Tauschb&amp;ouml;rsen sind haftbar</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/813369/</link>
    <description>Der Oberste Gerichsthof der Vereinigten Staaten hat ein weitreichendes Urteil im Kampf gegen Raubkopien &amp;uuml;ber Internet-Tauschb&amp;ouml;rsen gef&amp;auml;llt. Somit k&amp;ouml;nnen diese nun f&amp;uuml;r Urheberrechtsverletzungen haftbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
Nach einem in Washington ver&amp;ouml;ffentlichten Urteil des h&amp;ouml;chsten US-Gerichtes k&amp;ouml;nnen die Betreiber von Tauschb&amp;ouml;rsen wie Grokster oder Streamcast oder Morpheus unter bestimmten Umst&amp;auml;nden f&amp;uuml;r Verst&amp;ouml;&amp;szlig;e gegen das Urheberrecht juristisch haftbar gemacht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hollywood-Studios und die Musikindustrie machen die Betreiber der Online-B&amp;ouml;rsen direkt daf&amp;uuml;r verantwortlich, dass Hunderttausende Nutzer mit Hilfe dieser Programme Musiktitel und Filme illegal kopieren. Laut eigenen Angaben minimiere sich ihr Umsatz dadurch um mindestens 25%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Supreme Court kippte mit seinem einstimmig gef&amp;auml;llten Beschluss verschiedene Urteile unterer Instanzen. Diese hatten entschieden, dass die Tauschb&amp;ouml;rsen nicht daf&amp;uuml;r verantwortlich gemacht werden k&amp;ouml;nnten, wenn die von ihnen angebotene Technologie von Dritten f&amp;uuml;r Pirateriezwecke missbraucht werde. Nach der Entscheidung des Obersten Gerichts h&amp;auml;ngt die Frage, ob sich eine Tauschb&amp;ouml;rse strafbar macht, von den jeweiligen Umst&amp;auml;nden ab: Wer diese Technologie klar mit dem Ziel anbiete, den Bruch von Copyright-Bestimmungen zu erm&amp;ouml;glichen, k&amp;ouml;nne belangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klage beim Supreme Court war von den MGM Hollywoodstudios eingebracht worden, und wurde von mehr als zwei Dutzend Firmen der Film- und Musikbranche unterst&amp;uuml;tzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Phonverb&amp;auml;nde begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten das Urteil und kommentieren es auf ihrer Seite (www.ifpi.de) folgenderma&amp;szlig;en:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Die Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs ist ein Durchbruch f&amp;uuml;r die Pirateriebek&amp;auml;mpfung im Internet und best&amp;auml;tigt die Auffassung der Musikwirtschaft[...]Immerhin wissen inzwischen rund 75% aller Deutschen, dass &apos;Tauschb&amp;ouml;rsen&apos; fast immer illegale Angebote enthalten. Trotzdem ist das Problem noch immer enorm: im vergangenen Jahr wurden allein in Deutschland fast 400 Millionen Musiktitel aus illegalen Quellen im Internet heruntergeladen.&apos;</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-04T08:15:08Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/733190/">
    <title>Ch:ffre: Netlabel Releases Rezensionen</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/733190/</link>
    <description>ch:ffre - das kritische Netlabelmagazin - &lt;a href=&quot;http://chiffre.blogspot.com&quot;&gt;http://chiffre.blogspot.com&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-01T11:41:49Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/705480/">
    <title>George Lipsitz &amp;uuml;ber Popmusik</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/705480/</link>
    <description>&quot;Wenn das Ohr schneller erkennt als das Gehirn, entstehen produktive Missverst&amp;auml;ndnisse&quot;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-20T11:44:58Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/678078/">
    <title>Marusha: Schwanger?</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/678078/</link>
    <description>Demn&amp;auml;chst darf sich Marusha aufs Windeln-statt Plattenwechseln einstellen ;)&lt;br /&gt;
Wie die &apos;Bild&apos;zeitung berichtete, soll die Berliner Kult-DJane Marusha guter Hoffnung sein. Mit ihren 38 Jahren wird es f&amp;uuml;r die K&amp;ouml;nigin durchtanzter N&amp;auml;chte auch h&amp;ouml;chste Zeit f&amp;uuml;r das erste Kind. Wie eine Freundin von ihr berichtete, gehe es Marusha gut und sie freue sich riesig. Sie bereite sich bereits &apos;voll und ganz auf ihre neue Mutterrolle vor&apos;.</description>
    <dc:creator>carla blank (mailto:&amp;#99;&amp;#97;&amp;#114;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#98;&amp;#108;&amp;#97;&amp;#110;&amp;#107;&amp;#50;&amp;#53;&amp;#64;&amp;#104;&amp;#111;&amp;#116;&amp;#109;&amp;#97;&amp;#105;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 carla blank</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-09T09:57:47Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/654659/">
    <title>Wie junge Musiker den Tango revolutionieren</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/654659/</link>
    <description>Es ist dunkel und stickig. Stampfende B&amp;auml;sse aus den Boxen lassen den Brustkorb vibrieren und verschwitzte Jugendliche dr&amp;auml;ngen sich auf der Tanzfl&amp;auml;che.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das hier ist keine Techno-Disco, sondern eine &amp;laquo;Milonga&amp;raquo;, wie die bisher eher altehrw&amp;uuml;rdigen Tango-Tanzsalons in Buenos Aires hei&amp;szlig;en. Die jungen Paare, viele in Jeans und Turnschuhen, bewegen sich gekonnt mal schwungvoll kreisend, mal mit lasziver Langsamkeit. Sie sind v&amp;ouml;llig versunken in ihren Tango. Aus den Lautsprechern aber kommt &amp;laquo;Electrotango&amp;raquo;, ein Sound aus klassischen Tango-Elementen gemischt mit Samples, elektronischen Kl&amp;auml;ngen und Trip-Hop-Beats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese spezielle Electro-Milonga gibt es erst seit vier Monaten. Betrieben wird sie von f&amp;uuml;nf Freunden, sie sind gerade einmal &amp;uuml;ber 20. Aber auch traditionelle Milongas k&amp;ouml;nnen sich kaum noch gegen den neuen Trend wehren und haben die Songs von &amp;laquo;Bajofondo&amp;raquo;, &amp;laquo;Ultratango&amp;raquo; oder &amp;laquo;Tanghetto&amp;raquo; im Programm, meist in den fr&amp;uuml;hen Morgenstunden. &amp;laquo;Keine Frage, Buenos Aires erlebt zurzeit eine Explosion des Electrotangos&amp;raquo;, sagt Max Masri von der erfolgreichen Band &amp;laquo;Tanghetto&amp;raquo;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Calle Florida, die bekannteste Einkaufsstra&amp;szlig;e im Zentrum der Millionenmetropole, entlangl&amp;auml;uft, wird alle paar Meter mit Tango Electr&amp;oacute;nico aus den zahlreichen Plattenl&amp;auml;den beschallt. Die experimentierfreudigen Musiker werden inzwischen als Popstars gefeiert, mit goldenen Schallplatten ausgezeichnet und das Projekt &amp;laquo;Bajofondo Tango Club&amp;raquo; erhielt 2003 den Latin Grammy f&amp;uuml;r das &amp;laquo;Best Pop Instrumental Album&amp;raquo;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Es war im Prinzip das, worauf alle gewartet haben&amp;raquo;, erz&amp;auml;hlt Carlos Libedinsky, Mastermind des Projekts &amp;laquo;Narcotango&amp;raquo;. Schon seit Jahren erlebt der Tango ein Comeback gerade auch bei jungen Leuten. &amp;laquo;Die neue T&amp;auml;nzergeneration hat viel mit den Bewegungen des Tango experimentiert und ihm ganz neue Elemente hinzugef&amp;uuml;gt, ihn revolutioniert. Aber sie tanzten zu der gleichen Musik wie ihre Gro&amp;szlig;eltern. Das passte irgendwie nicht&amp;raquo;, erz&amp;auml;hlt Carlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also fing Carlos, der bis dahin klassischen Tango gespielt hatte, im Jahr 2000 an, zu experimentieren. Lie&amp;szlig; sich von &amp;laquo;Massive Attack&amp;raquo;, Bj&amp;ouml;rk oder Tom Waits beeinflussen, deren Musik eine &amp;auml;hnlich dichte und dunkle Atmosph&amp;auml;re hat wie der Tango. Die Kreationen des 43-J&amp;auml;hrigen stie&amp;szlig;en bei den DJs der Milongas jedoch zun&amp;auml;chst auf totale Ablehnung. Die Musik blieb ein Geheimtipp unter Tango-Musikern. Erst als &amp;laquo;Bajofondo&amp;raquo; 2003 von einer gro&amp;szlig;en US-Plattenfirma unter Vertrag genommen wurde, kam die Lawine ins Rollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Erfolgs bei jungen Leuten ist Electrotango keine simple Discomusik. Die gro&amp;szlig;en Bands bestehen aus Musikern mit einer klassischen Tangoausbildung. Bei den Konzerten stehen sie zu siebt oder zu acht auf der B&amp;uuml;hne, mit Computer, Synthesizern und Plattentellern, aber eben auch mit Bandoneon, Geige und Kontrabass. Die Songs wirken sehr durchdacht und ausgefeilt, sind sehr emotional und tiefgr&amp;uuml;ndig. &amp;laquo;Electrotango, das ist der Tango wie er heute sein muss,&amp;raquo; ist sich Carlos sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar der klassische Tango profitiert von seinem elektronischen Enkelkind. &amp;laquo;Diese Musik ist f&amp;uuml;r viele junge Leute der erste Schritt zum klassischen Tango&amp;raquo;, sagt Masri, einer der beiden K&amp;ouml;pfe von &amp;laquo;Tanghetto&amp;raquo;. Die Milongas sind inzwischen voll von Jugendlichen, sie lieben den Tanz und identifizierten sich mit der Musik ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verweigern einige Verfechter der alten Tangoschule den jungen K&amp;uuml;nstlern die Anerkennung. Carlos nennt sie Taliban: &amp;laquo;Die nutzen jede Gelegenheit, unsere Musik als importierten Dreck zu bezeichnen. Aber so ist es immer, wenn etwas Neues entsteht. Es gibt Leute, die ihr Revier verteidigen wollen.&amp;raquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Carlos l&amp;auml;sst sich davon nicht beeindrucken und der Erfolg gibt ihm recht. Im Herbst kommt &amp;laquo;Narcotango&amp;raquo; sogar f&amp;uuml;r 15 Konzerte erstmals nach Deutschland. &amp;laquo;F&amp;uuml;r mich ist es ein absoluter Gl&amp;uuml;cksfall, dass jetzt gerade die Zeit ist, in der ich mich in einer Musik ausdr&amp;uuml;cken kann, die zugleich mich und noch so viele andere Menschen bewegt. Das gibt mir das Gef&amp;uuml;hl, genau zur richtigen Zeit auf diesem Planeten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle: Yahoo&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-27T09:36:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/652103/">
    <title>Drive me crazy DJ Pass</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/652103/</link>
    <description>DJ-F&amp;uuml;hrerschein gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Disc-Jockeys (BVD) in Braunschweig hat gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse eine Initiative zum L&amp;auml;rmschutz gestartet. &amp;laquo;Ein DJ sollte wissen, was er sich und seinen G&amp;auml;sten zumutet&amp;raquo;, sagt Sven Wissenbach vom BVD. Deswegen veranstaltet der Verband Seminare, bei denen Experten den Musikmachern genau erl&amp;auml;utern, was bei zu gro&amp;szlig;er Lautst&amp;auml;rke im Ohr passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Au&amp;szlig;erdem werden die Teilnehmer &amp;uuml;ber die rechtlichen Konsequenzen f&amp;uuml;r den Fall aufgekl&amp;auml;rt, dass einer der Party-G&amp;auml;ste einen dauerhaften H&amp;ouml;rschaden erleidet. Nach der eint&amp;auml;gigen Informationsveranstaltung m&amp;uuml;ssen sie ihr neu erworbenes Wissen in einem Test unter Beweis stellen, bevor sie ihren so genannten DJ-F&amp;uuml;hrerschein erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BVD wirbt zudem f&amp;uuml;r den Einsatz so genannter Schallpegelmesser. Mit einem solchen Ger&amp;auml;t k&amp;ouml;nne beim Plattenauflegen auf einem Monitor verfolgt werden, wie laut die Musik tats&amp;auml;chlich ist, erl&amp;auml;utert Wissenbach. Er empfiehlt allen DJs und Diskothekenbetreibern, sich an dem in der Schweiz und &amp;Ouml;sterreich geltenden gesetzlichen Grenzwert zu orientieren. Dort ist bei Konzerten und Partys ein Durchschnittswert von maximal 95 Dezibel vorgeschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle: Yahoo&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-26T10:01:08Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/652091/">
    <title>Musikindustrie</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/652091/</link>
    <description>&lt;b&gt;L&amp;uuml;gen, Intrigen und Manipulation an der Tagesordnung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unglaublich, was doch alles gemacht wird, damit man in den Charts weit oben steht. David Brandes, Musikproduzent der S&amp;auml;ngerin Gracia, macht&apos;s vor und l&amp;auml;&amp;szlig;t angeblich Singles seiner Sch&amp;uuml;tzlinge aufkaufen - laut Brandes Aussage Gang und G&amp;auml;be innerhalb der Szene...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute Gracia (f&amp;uuml;r alle die es nicht mehr wissen: Ein &quot;Deutschland sucht den Superstar&quot;-Produkt) belastet laut medienhandbuch.de ihre Kollegin Jeanette Biedermann in Bezug auf den Charts-Skandal. Jeder in der Musikbranche wisse, da&amp;szlig; die Charts immer wieder durch gezielte Aufk&amp;auml;ufe manipuliert werde, laut Gracia so auch geschehen bei Fr&amp;auml;ulein Biedermann. Resultat: Ein Zickenkrieg. Die komplette Schlagerbranche ist in Aufruhr, ein Bernhard Brink stellt sich gegen die Brandes-Sch&amp;uuml;tzlinge, auch ein Udo J&amp;uuml;rgens hatte in der Bild-Zeitung was zu sagen und forderte, Madame Gracia d&amp;uuml;rfe nicht f&amp;uuml;r Deutschland beim Grand Prix singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kommen wir zur&amp;uuml;ck auf David, dem Brandes, der sich selbst eher als Opfer sieht, denn einige innerhalb der Musikbranche w&amp;uuml;rden voller Neid mi&amp;szlig;billigen, das Herr Brandes mit zwei Acts nach Kiew zum Eurovision-Contest (Vanilla Ninja / Schweiz und eben Gracia f&amp;uuml;r Deutschland) reist. Die Sache, seine eigenen CDs im gro&amp;szlig;en Stil zu kaufen sei indes branchen&amp;uuml;blich &amp;#8211; und dies best&amp;auml;tigen auch andere. (HousePool.com Magazine berichtete).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht alles: Brandes soll auch Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en wie Schlagerlegende Chris Roberts geprellt haben. Ein weiterer Fall: Ein Investoren-Paar &amp;uuml;berwies dem Produzenten 230.000 Franken f&amp;uuml;r einen &quot;Sommerhit&quot; des weitgehend unbekannten Projekts &quot;Indiggo&quot;. Mit diesem Geld nahm Brandes eine erb&amp;auml;rmliche Kopie des &quot;Ketchup Songs&quot; unter dem wenig innovativen Namen &quot;Hip Hop Jam&quot; auf, hinzu kam ein auf gleichem Niveau basierendes Video. Den Investoren versprach er den absoluten Hit, damit es aber auch wirklich klappt, mu&amp;szlig;te er tausende CDs in deutschen L&amp;auml;den selbst kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es dann aus beziehungsweise so wird es dann gemacht! Die einen sagen: &quot;Bodenlose Frechheit, Skandal, kann doch nicht war sein&amp;#8230;&quot;, die anderen: &quot;Hab&apos; ich&apos;s doch gewusst!&quot; Auf der Strecke bleibt - mal wieder - der kleine Produzent, die winzige Band oder der mickrige Act, bei denen nicht das Geld f&amp;uuml;r einen ordentlichen Chart-Betrug auf der hohen Kante liegt! Der Aufruhr, der sich durch die gesamte Branche zieht, k&amp;ouml;nnte auch die Angst vor der Aufdeckung sein. Vielleicht sollten sich einige lautstarke Schreier lieber bedeckt halten. Im Grunde genommen hat die Sat.1-Sendung Akte/05 eine Lawine losgetreten. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wie geht&amp;#8217;s weiter? Sollte sich der Verdacht des Betruges best&amp;auml;tigen, so droht eine Geldstrafe von 100.000 Euro oder der Ausschlu&amp;szlig; aus dem Verband. Gracia bezeichnete die Vorw&amp;uuml;rfe gegen Brandes in der Zeitung &quot;K&amp;ouml;lner Express&quot; als &quot;Sauerei&quot;. Ihr Produzent w&amp;uuml;rde zum Bauernopfer gemacht. Fast jeder in der Branche kaufe eigene Platten - wer nicht, sei dumm. Regeln, die nicht beachtet w&amp;uuml;rden, seien keine Regeln mehr. Das w&amp;auml;ren bei der Sendung &quot;Doppelpass&quot; dann sechs Euro f&amp;uuml;r&apos;s Phrasenschwein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anm. d. Red.: Der Skandal um eine m&amp;ouml;gliche Manipulation der Musik-Charts hat ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft L&amp;ouml;rrach hat nach Angaben am Freitag ein Ermittlungsverfahren gegen den Musikproduzenten David Brandes eingeleitet. Dem 36j&amp;auml;hrigen werde Betrug und Untreue vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Beh&amp;ouml;rde. Brandes sei von fr&amp;uuml;heren Gesch&amp;auml;ftspartnern angezeigt worden. Es bestehe der Verdacht, da&amp;szlig; der in Weil am Rhein lebende Schweizer mit deutschem Pa&amp;szlig; seit M&amp;auml;rz 2003 Hitlisten durch gezielte Plattenk&amp;auml;ufe beeinflu&amp;szlig;t habe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle: Housepool&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-26T09:56:35Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://mixology.twoday.net/stories/641455/">
    <title>Charts-Skandal</title> 
    <link>http://mixology.twoday.net/stories/641455/</link>
    <description>&lt;b&gt;Imageschaden und Verlust der Glaubw&amp;uuml;rdigkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musikindustrie ist bereits seit einer halben Dekade in der Dauerkrise. Zu einem ung&amp;uuml;nstigeren Zeitpunkt h&amp;auml;tte der Charts-Skandal um Musikproduzent David Brandes gar nicht kommen k&amp;ouml;nnen, zumal das mediale Echo beinahe t&amp;auml;glich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird. Neben dem weiteren Imageschaden d&amp;uuml;rften die Ermittler der Musikcharts einen herben Imageschaden erleiden und die gesamte Branche weitere Glaubw&amp;uuml;rdigkeit einb&amp;uuml;&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat sich nahezu jeder aus der Branche ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert und den Skandal teils zur Bek&amp;auml;mpfung der eigenen Profilneurose, teils zur Erhaschung von Aufmerksamkeit und oftmals auch zur Er&amp;ouml;ffnung neuer Grabenk&amp;auml;mpfe kommentiert. Brandes selbst sieht sich nahezu als Opferlamm auf dem Weg zur Schlachtbank, aus seiner Sicht ist es ein pers&amp;ouml;nlicher Feldzug gegen ihn, weil ihm einige in der Branche den Erfolg neiden, mit zwei Acts beim Eurovision Song Content vertreten zu sein: Quasi die Neuauflage des biblischen Kampfes von David gegen Goliath. Mit solchen Anspielungen kokettiert auch gerne mal Tim Renner, der sein Buch in altes und neues Testament unterteilte und zu seinen Zeiten bei Universal Music Emails auch gerne mal mit &quot;Gott&quot; unterzeichnet haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben jener Tim Renner zollt David Brandes, der die kleine Plattenfirma Bros Music betreibt, im Spiegel-Interview Respekt und widerspricht Brandes zugleich. Jener hatte zuvor behauptet, die Manipulationen seien branchen&amp;uuml;blich. Sogar Brian Epstein, Manager der Beatles, habe 10.000 Singles kaufen lassen. Ungenannte Branchenkenner sagen in der Tat, da&amp;szlig; viele Produzenten, die es sich leisten k&amp;ouml;nnen, erst einmal 10.000 Euro investieren, um die eigene CD zu kaufen. Diejenigen, die nicht ihre eigenen Mitarbeiter zum CD-Kauf durch die ganze Republik schicken wollen, heuern hierf&amp;uuml;r Marktforschungsinstitute an, die im Auftrag des Produzenten eine bestimmte CD massenweise erwerben. Das Ziel ist dabei klar: &quot;Wer erst mal im Fernsehen ist und den ganzen Tag im Radio gespielt wird, dessen CD kaufen die Leute von alleine&quot;, erkl&amp;auml;rt ein Branchenkenner. Der Koblenzer &amp;Ouml;konom, Georg Stadtmann, best&amp;auml;tigt dies: &quot;Wenn der Titel erst mal in den Charts ist, wird er durch die Kettenreaktion zum Selbstl&amp;auml;ufer.&quot;&lt;br /&gt;
Gracia, die f&amp;uuml;r Deutschland zum Grand Prix f&amp;auml;hrt, erz&amp;auml;hlte der Bild sogar: &quot;Fast jeder in der Branche kauft eigene Platten - wer nicht, ist dumm. Regeln, die nicht beachtet werden, sind keine Regeln mehr.&quot; Im &amp;uuml;brigen wisse sie aber nicht, ob Brandes tats&amp;auml;chlich manipuliert habe. &quot;Ich kann es mir bei ihm wie bei jedem anderen gut vorstellen.&quot; Und erg&amp;auml;nzt: &quot;Jeanette Biedermann hat das auch schon gemacht. Da sind sogar die CD-Kaufbelege ihres Managers gefunden worden.&quot; Und Lutz Fahrenkrog-Petersen, Bruder des Produzenten von Nena, gab zu Protokoll: &quot;Wenn zu einer Goldenen Schallplatte noch 10 000 verkaufte Platten fehlen, dann gibt es keine Plattenfirma, die da nicht die restlichen Tontr&amp;auml;ger selbst kauft.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegen&amp;uuml;ber wirkt es schon reichlich naiv, wie Media-Control und der Branchenverband der Phonographischen Industrie auf den Vorfall reagieren. Nachdem die Ermittlungen durch Media Control zu konkreten Hinweisen gef&amp;uuml;hrt haben, werden aufgrund der Faktenlage zun&amp;auml;chst zwar sechs vermeintlich betroffene Produkte bis auf weiteres von der Chartserhebung ausgeschlossen - weitere Schritte sind bislang aber noch nicht erfolgt. Betroffen vom Chartsausschlu&amp;szlig; sind die Singles &quot;I Know&quot; und &quot;Blue Tattoo&quot; von Vanilla Ninja, &quot;Run &amp;amp; Hide&quot; von Gracia, &quot;Heaven is a Place on Earth&quot; von Virus Incorporation sowie die Alben &quot;Traces of Sadness&quot; und &quot;Blue Tattoo&quot; von Vanilla Ninja. Wer das System der Charts-Erhebung hintergehen wolle, sagt Hartmut Spiesecke, Pressesprecher des BV Phono, der m&amp;uuml;sse zwei Dinge tun, die sich eigentlich widersprechen: &quot;Er mu&amp;szlig; so viel wie m&amp;ouml;glich kaufen - und das auf unauff&amp;auml;llige Weise.&quot; Zwar gibt es solche Verdachtsmomente mehrmals im Jahr, allerdings ist dies der erste &amp;ouml;ffentlich bekannt gewordene Fall eines erfolgreichen Manipulationsversuchs in 28 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tim Renner legt dagegen seine Hand ins Feuer und schw&amp;ouml;rt, da&amp;szlig; diese Manipulation &quot;nicht allgemeine Praxis&quot; seien: &quot;Die Charts sind ein Marketingmittel, die Konzerne haben gar kein Interesse daran, mit manipulierten Zahlen zu arbeiten. Sie brauchen sichere, glaubw&amp;uuml;rdige Charts.&quot; Zudem sei es sehr aufwendig &quot;das System effektiv zu manipulieren&quot;. Offenbar ist es Brandes allerdings gelungen. Und es ist sicher purer Zufall, da&amp;szlig; Tim Renner damals Chef von Universal Music war, als die Vorw&amp;uuml;rfe der Charts-Manipulation bei Jeanette Biedermann auftauchten. Offenbar wei&amp;szlig; Renner also zumindestens in diesem Fall wirklich wovon er redet. Auch Tom Bohne, Managing Director bei Universal, nimmt deshalb seine K&amp;uuml;nstlerin in Schutz: &quot;Die von Gracia erhobenen Vorw&amp;uuml;rfe sind v&amp;ouml;llig haltlos. Bereits vor einigen Jahren hat eine Untersuchung eindeutig ergeben, da&amp;szlig; es keine Chartsmanipulation bei Jeanette Biedermann gegeben hat.&quot; W&amp;auml;hrend das Thema Charts-Manipulation also in Deutschland derzeit im wahrsten Sinne in aller Munde ist, bahnt sich auch in Gro&amp;szlig;britannien ein Konflikt an. Dort k&amp;uuml;ndigen die Manipulatoren ihre Sabotage jedoch schon vorher an und wollen auf Unsicherheiten im Erfassungssystem hinweisen, die durch die erfolgte Zusammenlegung der Download- und der Singles-Charts am 17. April drohe. Guy Holmes, Chairman des Independent-Labels Gut Records, k&amp;uuml;ndigte gegen&amp;uuml;ber BBC News an, da&amp;szlig; mindestens zwei Indie-Firmen in der laufenden Woche mit dem Kauf gro&amp;szlig;er Mengen an bestimmten Downloads versuchen wollen, die Rangliste der bestverkauften Titel zu beeinflussen weil &quot;die Leute, die diese Charts angezettelt haben, bei den Sicherheitsfragen j&amp;auml;mmerlich versagt haben&quot;. Es bed&amp;uuml;rfe nur ein paar tausend zus&amp;auml;tzlicher Verk&amp;auml;ufe, um einen Song von Platz 20 in die Top Ten zu hieven. Bei Preisen von 79 bis 99 Pence pro Download sei das auch k&amp;uuml;nftig f&amp;uuml;r einige Firmen gut investiertes Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur&amp;uuml;ck nach Deutschland: Charts-Manipulationen sind offenbar auch nicht das einzige Steckenpferd von David Brandes, so &amp;auml;u&amp;szlig;erte sich Schlagerlegende Chris Roberts ebenfalls negativ &amp;uuml;ber den Musikproduzenten: &quot;Brandes hat mich um 60.000 Euro betrogen. Er hat mir nach der Produktion unseres Albums keine Lizenzgeb&amp;uuml;hren ausgezahlt und mich so in den Ruin getrieben.&quot; Es best&amp;auml;tigt sich also ganz offenbar die Einsch&amp;auml;tzung von Karl-Heinz K&amp;ouml;gel, Chef von Media-Control, da&amp;szlig; &quot;hinter den Manipulationen so viel kriminelle Energie steckt, da&amp;szlig; wir dem Jungen (gemeint ist David Brandes) alles zutrauen.&quot; Der bitteren Beigeschmack des Skandals hat allerdings andere Gr&amp;uuml;nde: warum haben die angeblich so guten Kontrollmechanismen bei der Charts-Ermittlung und -Auswertung so kl&amp;auml;glich versagt und beinahe die wichtigere Frage: w&amp;auml;re der Sachverhalt auch ans Tageslicht gekommen, wenn nicht Skandalreporter von &apos;Akte 05&apos; den Fall &amp;ouml;ffentlich gemacht h&amp;auml;tten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Housepool</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Scene Review &amp; Talk</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-21T09:19:54Z</dc:date>
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    <title>DJ-Meeting 2005</title> 
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    <description>Wiederaufbau der Dance-Szene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai ist es wieder einmal so weit: Zum 15. Mal trifft die deutsche DJ&amp;#8211;Szene beim DJMeeting auf Vertreter von Labels, der DJ-Equipment Industrie, Club-Betreibern und Medien. Das f&amp;uuml;nfte Jahr in der Turbinenhalle in Oberhausen steht ganz im Zeichen des Wiederaufbaus der nationalen Dance-Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Obwohl die Majors im letzten Jahr das angeblich sinkende Schiff fluchtartig verlassen haben, geben wir mit unseren Partnern und den Independents weiter Volldampf und k&amp;ouml;nnen nach dem R&amp;uuml;ckgang im Jahr 2004 wieder einen Zuwachs an Ausstellern verzeichnen&quot;, so Caba Kroll &amp;amp; Klaus Fr&amp;ouml;hlich vom DJMeeting-Team: &quot;Zudem k&amp;ouml;nnen wir in diesem Jahr mit einem frischen Programm aufwarten. So gibt es neben dem neuen Hauptsponsor Astra auch viele inhaltliche Neuerungen.&quot; Information und Service stehen dabei im Mittelpunkt. Neben dem traditionellen Musikwoche-Panel finden erstmalig auch ein Workshop der SEAP (School for Engineering and Audio Producing), ein Vortrag &amp;uuml;ber &quot;Remix Culture&quot; (Amboss Film &amp;amp; Musik), sowie eine Expertenrunde mit Dr. Hans-Herwig Geyer, Leiter Kommunikation der GEMA, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Er&amp;ouml;ffnung des Meetings h&amp;auml;lt der bekannte Produzent und Remixer Pulsedriver eine Keynote Speech. Die Informationsveranstaltungen beginnen bereits um 14.30 Uhr nachmittags im angrenzenden Club Saint. Als AREA&amp;#8211;Partner begr&amp;uuml;&amp;szlig;t das Team des DJMeetings zum Szenemagazin SMAG (House) und BMR (JAM FM Black Music), 2005 nun auch Virtual-Nights (VIP) und das Techno-Magazin raveline. In dem Bereich T-Club, wird einer der f&amp;uuml;hrenden Clubs des Ruhrgebietes, das Exhibition/Bochum, eine eigene Bar betreiben und neben der L&amp;amp;M&amp;#8211;Lounge f&amp;uuml;r eine entspannte Atmosph&amp;auml;re im Restaurantbereich sorgen. Eine weitere wichtige Neuheit ist der DJM Record Store. Ausgestattet mit Equipment aus dem Hause Numark, und unterst&amp;uuml;tzt von der UP! Music Lounge k&amp;ouml;nnen die anwesenden DJs die neusten Produkte der teilnehmenden Label auf Vinyl anh&amp;ouml;ren und zu Sonderkonditionen direkt k&amp;auml;uflich erwerben. Erg&amp;auml;nzt wird der DJM Records Store durch die DJM CD-Station. Hier stellt Pioneer 15 CD-Player der neuesten Generation zu Verf&amp;uuml;gung auf denen man sich die Tracks des Record Stores auf CD anzuh&amp;ouml;ren. Zum ersten Mal wird beim DJMeeting ein Vertreter einer Download-Plattform vertreten sein: Medionmusic pr&amp;auml;sentiert sich gleich in zwei Hallen - f&amp;uuml;r die Fachbesucher und f&amp;uuml;r das &amp;ouml;ffentliche Publikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anschlie&amp;szlig;ende Party nach der Messe in der Turbinenhalle und den verschiedene Areas ist ja schon seit Jahren einer der H&amp;ouml;hepunkte beim DJMeeting - erg&amp;auml;nzt durch den DJM Award 2005 und zahlreiche Lasershows bitten in den verschieden Areas DJ&amp;#8211;Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en wie DJ Sammy, Moguai, The Discoboys, Markus Gardeweg, Global DeeJays, Hooligan, Sharam Jey, Bush II Bush, Mas &amp;amp; Slim und viele mehr zum Tanz. Der Radiosender Sunshine Live pr&amp;auml;sentiert und &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt das Programm des DJMeeting (Main Area) bundesweit &amp;uuml;ber seine Frequenzen im Kabelnetz sowie europaweit &amp;uuml;ber Satellit. Wer nach Messe und Party in der Turbinenhalle noch nicht nach Hause gehen m&amp;ouml;chte, kann sich bei der anschlie&amp;szlig;enden After Hour im benachbarten Club Saint von Martin Eyerer, Mike MH4, Copa &amp;amp; Cabana sowie Teamo berieseln lassen. F&amp;uuml;r alle DJs und Fachbesucher sind die Pforten der Turbinenhalle ab 18.00 Uhr ge&amp;ouml;ffnet. Die Party&amp;#8211;People der Region k&amp;ouml;nnen sich ab 22.00 Uhr zum Eintritt von nur 7 Euro zu den Sounds der Live-DJs bis in den fr&amp;uuml;hen Morgen austoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Housepool</description>
    <dc:creator>Philippe La PlastiQue (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#108;&amp;#108;&amp;#100;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#120;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Philippe La PlastiQue</dc:rights>
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